Vergangene Veranstaltungen

gersauGenealogen kennen typische Gersauer Geschlechter: Camenzind, Küttel, Baggenstos, Müller, Nigg oder Riegert. Früher geläufig waren Gersauerstückli oder das Gersauern. Während über 400 Jahren war Gersau eine stolze Republik, deren Bewohner sich im politischen Umfeld zu behaupten hatten. Viele Generationen lang bildete die Seidenspinnerei die Lebensgrundlage. Und heute? Möglicherweise der Tourismus. Wie kam die Feckerkilbi nach Gersau? Die Fähre nach Beckenried mag daran erinnern, dass Gersau erst seit 1867 auf einer Strasse erreichbar ist. Darum hätten wir eigentlich per Schiff anreisen müssen...

 

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Die Details zu den Abfahrtszeiten, dem Programm und dem Mittagessen entnehmen Sie bitte dem gedruckten Programm, oder dem elektronischen Programm und der Anmeldung.

muheimReferat von Josef Muheim, Greppen

„Güter und Familien im Schächental“ - dieses riesige Buchprojekt ist inzwischen abgeschlossen. Seit 59 Jahren war der Referent daran. Aus seinem Fundus möchte er aufzeigen, wie vielseitig Familienforschung sein kann. Nebst dem traditionellen Bild von Stammbäumen und Ahnentafeln gibt es bei einem integralen Vorgehen eine Vielzahl von «Nebenprodukten». Der Familienforscher kommt kaum darum herum, auch das wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische, soziale und kulturelle Umfeld der Vorfahren zu studieren und mit einzubeziehen.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr

schmidigerReferat von Dr. Andreas Schmidiger, Escholzmatt

Wirtschaftslage und Bevölkerungsentwicklung im ländlichen Gebiet trugen früher viel zur Emigration bei. Ergiebige Unterlagen betreffend die Binnenwanderung bieten die Aufenthaltsbewilligungen, die der Kanton Freiburg ausstellte. Eine aus den Registern von 1808 bis 1850 erstellte Liste zeigt eine verblüffend hohe Zahl von Personen aus dem Kanton Luzern, namentlich aus dem Entlebuch, die sich damals während eines vereinbarten Zeitraums im Üechtland aufhielten. Die zu den Einträgen gehörenden Angaben (Name, Alter, Tätigkeit usw.) erweisen sich ebenfalls als interessante Quelle für die Familienforschung, zumal diese Angaben bisher kaum bearbeitet wurden.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr

sterneAhnen und Sterne

Verstorbene sind Sterne am nächtlichen Firmament unseres Lebens. Über 100'000 Bilder sind inzwischen bei uns sichtbar gemacht worden. Diesen Erfolg wollen wir feiern. Das tun wir mit einigen Informationen zu Gegenwart und Zukunft des Porträtarchivs, mit Reminiszenzen von Beteiligten und mit einem Blick in den unermesslichen Sternenhimmel. Anschliessend kann man im Restaurant Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen. Die Feier ist ein kleines Dankeschön an die Autoren des Archivs. 

Gäste sind auch an diesem Anlass willkommen

Samstag, 28. Februar 2015 im Planetarium Verkehrshaus Luzern

Besammlung 14.45 Uhr Eingangshalle (bitte rechtzeitig, damit es mit dem Gratiseintritt klappt)

 

Unsere Generalversammlung findet am 24. Januar 2015 um 14.30 Uhr statt, im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock (Vortragslokal).

Jahresausflug 2014 BurglenIn Bürglen und Altdorf dürfen wir stolz sein auf unser reiches Erzähl- und Sagengut rund um Wilhelm Tell und den Gotthard. Diese schönen Sagen werden uns nicht hindern an der Gestaltung von Gegenwart und Zukunft. Tor zum Süden - Altdorf. Kann man dort leben? Wie steht es mit der Industrie? Floriert Dätwyler? Ist Industrie im Rückzug und Dienstleistung im Vormarsch? Wir blicken talaufwärts. Der Kanton Uri ist ein Durchgangsland: Alptransit, Brücken, Tunnels, Strassen, Eisenbahn. Im Eisenbahnerdorf Erstfeld haben viele Menschen, auch viele Zugezogene aus unseren Familien, Arbeit gefunden. Und der Gotthard bleibt Ort der Sehnsucht. Auch 2014 träumen wir dort - wie einst der Dichterfürst - von der Wärme Italiens.

Jahresausflug 2014 AltdorfUnser Ausflug findet am Samstag, 31. Mai 2014 statt. Er führt uns diesmal in Tells Lande, nach Bürglen und Altdorf. Auch dieses Jahr reisen wir mit ÖV. Bereitzuhalten ist ein gültiges Billett von Luzern nach Bürglen Post, dann nach Altdorf Telldenkmal und von dort zurück nach Luzern. Wer mit dem Zug etwas Mühe hat, möge sich bitte melden. Bestimmt können wir auf der Fahrt behilflich sein oder eine Mitfahrgelegenheit vermitteln.

Die Details zu den Abfahrtszeiten, dem Programm und dem Mittagessen entnehmen Sie bitte dem gedruckten Programm, oder dem elektronischen Programm und der Anmeldung.

Referat von Dr. med. Andreas Anderhalden

anderhaldenDer Referent fasste seine langjährige medizinhistorische Forschungstätigkeit, kumulierend in der Aufarbeitung der gesamten medizinischen Akten des Staatsarchivs Obwalden, in seinem kürzlich erschienenen Buch „Gebresten, Pest und Badestuben“ zusammen.

Am Beispiel der Familie Stockmann, Sarnen, gibt er einen packenden Einblick in den Alltag der Hausärzte in der Zeit von 1810 - 1970.

Die Gründer der Tourismus-Destination Engelberg, die Ärztefamilien Cattani, vollzogen ab 1870 den Schritt vom Dorf- zum Kurarzt. Es erstaunt uns heute, mit welcher Energie und welchem Geschick diese Pioniere ihre Ziele verfolgten, die schlussendlich in den Bauten der Eisenbahn, der grossen Hotels und der Kuranstalt endeten, aber auch mit dem Konkurs der Familien AG im Jahr 1950.

Die Schilderungen dieser beiden Familiengeschichten werden durch viele „Geschichten zur Geschichte“ ergänzt, die der erfahrene Autor malerisch zu erzählen weiss.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr

kisslingReferat von Roland Kissling, Gurmels

Der Referent betreibt das Büro für individualisierte historische Forschungen BhiF.

Das BhiF ist ein privates Kompetenzzentrum der historischen Forschung. Es betreibt seit dem Jahre 2000 Grundlagenforschung in den verschiedensten Archiven Europas und der Schweiz. Es bietet seine Forschungsresultate und  –methoden einer breiten Öffentlichkeit an und stellt für seine Kunden Nachforschungen an. Die Nachforschungen gehen weit über das Themengebiet eines „klassischen“ Genealogen hinaus und bewegen sich zeitlich im letzten Jahrtausend. Zusätzlich zu den Kundenaufträgen betreibt das BihF auch eigene Forschungen. Die Forschungsresultate werden publiziert und im Rahmen von Vorträgen vorgestellt. Siehe www.myhistory.ch.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr