Vergangene Veranstaltungen

Unsere Generalversammlung findet am 23. Januar 2016 um 14.30 Uhr statt, im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock (Vortragslokal).

Referat von Rolf T. Hallauer, Obmann der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft der Regio Basel

pilgerreise 1Das vorliegende Notizbuch hat ein Leontzÿ Wermenlinger geschrieben. Er wohnte 1780 im Gugerflück. Der Name Gugerflück ist im Schweizerischen Ortsverzeichnis von 1904 nicht enthalten. Es dürfte sich um einen Flur- oder Hofnamen handeln. Dieses Buch hat wohl um 1700 einem Bläsi Stöckhli gehört, bevor es in den Besitz von Leonhard Wermelinger überging. Dieser hat in sein Buch neben dem Tagebuch der Pilgerreise weitere wichtige Geschichten, Verse und Reisebereibungen abgeschrieben. Im hinteren Teil des Buches erscheint eine andere Handschrift von einer nicht genannten Person mit einem Text in Versform zur Schlacht von Villmergen 1656. Das vorliegende Tagebuch zur Pilgerreise ist also eine Abschrift Wermelingers. Den ursprünglichen Text verfasst hat ein Ulrich Meier, Schulmeister in Ruswil.

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Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr

Referat von Bruno Spiess, Baar

Villa Friedheim 1906Erhard Spiess, ein Bauernsohn aus Tuggen SZ, heiratet 1898 Luisa Ziegler, die Tochter des vermögenden Falkenwirts aus Siebnen. Zusammen mit seinem Schwager August versucht sich Erhard als Stickereifabrikant. Schon bald trennen sich aber die Wege der beiden und Erhard gründet seine eigene Schifflistickerei. Im Zuge der Textilkrise gehen die Geschäfte schlecht und zwingen die Stickereifabrikanten Ende der 20-er Jahre zur Aufgabe. Damit beginnt ein steter Kampf ums Überleben und zur Erhaltung der Villa Friedheim. Die Familie Spiess, deren Vorfahren sich bis 1647 zurückver­folgen lassen, teilt ihr Schicksal mit vielen andern Familien dieser Zeit. - Auf dem Hof Wygärtli sollen nach ungesicherten Angaben im Winter Arbeitshüte hergestellt worden sein. Daraus leitet sich der Übername „z’Huetmachers“ ab.

Dank dem Sammelgeist der Vorfahren sind überaus viele Dokumente erhalten geblieben. So u.a. die Hochzeitsanzeige und, als Perle, das Familien­büchlein, das 1898 erstellt wurde und erst 2002 mit dem Eintrag des Todes der Tochter Louise endete.

Der Referent Bruno Spiess ist ein direkter Nachfahre und führt das Familienarchiv.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr


Die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft der Regio Basel (GHGRB) feiert ihr 75-jähriges Bestehen.

Die ZGF ist mit dem Portrait Archiv live dabei. An unserem Stand in Basel können Sie den aktiven Umgang mit unserem Bildarchiv kennenlernen.

Besuchen Sie auch darum die Jubiläumsausstellung in Basel.

 

Durchführung: Volkshochschule Willisauvhs willisau

Leitung: Markus Lischer

Kursort: Pavillon Kantonsschule Willisau, Zimmer cE 04 / Staatsarchiv Luzern

Kursdaten:
Montag, 12. und 19. Januar, 19.30–21.30 Uhr in Willisau
Samstag, 24. Januar, 09.00–11.00 Uhr, Besuch im Staatsarchiv Luzern

Kosten: Fr. 90.–

Durchführung: Aktuelles Sempach

Leitung: Markus Lischer

Kursdaten:
Montag, 27. April und 4. Mai 2015, je 19.30 Uhr, Turmstube Ochsentor, Sempach; 
Samstag, 9. Mai 2015, 09.00 –11.00 Uhr, Besuch im Staatsarchiv Luzern

Kosten: Fr. 60.–

gersauGenealogen kennen typische Gersauer Geschlechter: Camenzind, Küttel, Baggenstos, Müller, Nigg oder Riegert. Früher geläufig waren Gersauerstückli oder das Gersauern. Während über 400 Jahren war Gersau eine stolze Republik, deren Bewohner sich im politischen Umfeld zu behaupten hatten. Viele Generationen lang bildete die Seidenspinnerei die Lebensgrundlage. Und heute? Möglicherweise der Tourismus. Wie kam die Feckerkilbi nach Gersau? Die Fähre nach Beckenried mag daran erinnern, dass Gersau erst seit 1867 auf einer Strasse erreichbar ist. Darum hätten wir eigentlich per Schiff anreisen müssen...

 

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Die Details zu den Abfahrtszeiten, dem Programm und dem Mittagessen entnehmen Sie bitte dem gedruckten Programm, oder dem elektronischen Programm und der Anmeldung.

muheimReferat von Josef Muheim, Greppen

„Güter und Familien im Schächental“ - dieses riesige Buchprojekt ist inzwischen abgeschlossen. Seit 59 Jahren war der Referent daran. Aus seinem Fundus möchte er aufzeigen, wie vielseitig Familienforschung sein kann. Nebst dem traditionellen Bild von Stammbäumen und Ahnentafeln gibt es bei einem integralen Vorgehen eine Vielzahl von «Nebenprodukten». Der Familienforscher kommt kaum darum herum, auch das wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische, soziale und kulturelle Umfeld der Vorfahren zu studieren und mit einzubeziehen.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr