Samstag, 25. November 2017, 13.30 Uhr: Referat von Jan Alexis Glanzmann, Escholzmatt

stalu akt 34 107c7 kleinDer Referent ist Verfasser einer genealogischen Maturaarbeit: "Während meiner Arbeit über Auswanderung erforschte ich damalige Gegebenheiten im Kanton Luzern und im Amt Entlebuch: Beweggründe, Zieldestinationen der Auswanderer und vor allem auch Geschichten verschiedenster Auswanderer und deren Familien. Insbesondere interessierte mich das Schicksal meiner eigenen Familie." 

In seinem Referat wird die Familie Emmenegger, Kurzenbach, Schärlig, Marbach im Vordergrund stehen. Heute wird in der Schweiz die Thematik der Migration sehr kontrovers diskutiert. Und so wird es spannend sein, den Emmeneggers nach La Grange, Illinois und Foster City zu folgen und damit einen Blick ins 19. Jahrhundert zu werfen, als die Schweiz ein Auswanderungsland war.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im neuen Vortragslokal in der Universität Luzern, Beginn um 13.30 Uhr

schmid katharinaSamstag, 24. Februar 2018, 13.30 Uhr: Referat von Friedrich Schmid, Einsiedeln

Die vielseitig interessierte Katharina Schmid, die ein Buch über das fortschrittliche Amerika schreiben will, wird als vermeintlich deutsche Spionin verhaftet. An der amerikanisch-mexikanischen Grenze in El Paso bleibt sie hängen, im Netz der Spionagehysterie nach dem amerikanischen Kriegseintritt, im Gefängnis und dann ein Leben lang. Mehr als drei Monate vergehen, bis ihr Hilferuf durch all die politischen Kanäle zu ihren Verwandten dringt, gleich lang braucht die entscheidende Bestätigung aus der Schweiz, dass sie nicht Deutsche, sondern Schweizerin ist. Ein Referat über eine hängen gelassene, tapfere, aber geknickte Frau, über amerikanische Spionageabwehr, schweizerisch vorsichtige Zurückhaltung und familiäres Ehrverständnis: Zeitgeschichte vor 100 Jahren. Der Referent stützt sich vollständig auf die minutiös dokumentierte Recherche von Ruth Koch-Mäder.

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im neuen Vortragslokal in der Universität Luzern, Beginn um 13.30 Uhr

Altwis Chronik

Samstag, 28. Oktober 2017, 13.30 Uhr: Referat von Alois Hartmann-Strebel, Rothenburg 

Wie erlebte Altwis, das schmucke Weindorf im unteren Seetal, den Ersten und wie den Zweiten Weltkrieg? Warum dauerte es so lange, bis die Schule einen eigenen Sportplatz bekam? Wie kam es, dass die Bürger Jahre brauchten, um über das Schicksal des alten Schulhauses aus dem Jahre 1815 zu entscheiden? Mit welchen Naturkräften hatte das Dorf zu kämpfen? Wie gelang es, die alte Tradition des Weinbaus erneut aufleben zu lassen? Und welche Namen sind immer mit Altwis verbunden? -  Tausend Fragen zu einem kleinen Dorf und einer noch immer selbständigen Gemeinde. In der „Chronik Altwis 1900-1999“ werden sie alle beantwortet, leicht lesbar und reich illustriert. Dazu wird der Autor erläutern, wie er zu dieser Arbeit kam, wie er sie organisierte und warum es nicht ein „übliches Ortsbuch“ wurde.  

Auch Gäste sind stets gerne willkommen.

Im neuen Vortragslokal in der Universität Luzern, Beginn um 13.30 Uhr