Das Ziel oder der Traum jedes Familienforschenden ist die Herausgabe der Ergebnisse in Buchform. Dabei möchte man die gesammelten Daten als Familiengeschichte möglichst umfassend und perfekt darbieten. Weil das Zusammentragen dieser Daten oft viele Jahre in Anspruch nimmt und theoretisch nie endet, schieben oft Forschende ihre Publikation zu lange hinaus. Dabei kommt es leider allzu oft vor, dass geplante Veröffentlichungen nie realisiert werden, weil sie zum einen zu umfangreich geworden sind, die Kraft dazu fehlt, oder der jähe Tod eines Forschenden das Vorhaben vereiteln. Wir wissen, dass viele wertvolle Sammlungen teils von den Nachkommen leider unachtsam liquidiert werden - Deshalb unser Tipp: Warten Sie nie zu lange mit einer Publikation. Erstellen Sie einen Zwischenbericht mit dem vorhanden Material. Benutzen Sie für Ihre Veröffentlichung die Lokalpresse oder deren Spezialbeilagen, eine Brattig oder ein Jahrbuch einer Historischen- oder Heimatvereinigung. Besser ist eine Kurzfassung einer Familiengeschichte, als gar keine!