seelisbergSo titelt die Zentralschweiz am Sonntag, 19. Januar 2014. Der Seelisberger Geistliche Karl Gisler (1776-1842) hinterliess bei seinem Tod ein Testament, in dem er der damaligen Waisenverwaltung Seelisberg 1000 Luzerner Gulden hinterliess. Sie sollten ausschliesslich für in Armut geratene Nachkommen seines Bruders Martin verwendet werden. Die nie beanspruchte Summe ist inzwischen auf 70000 Franken angewachsen. Vor einem Jahr suchte der Gemeinderat Seelisberg rechtmässige Erben. Inzwischen haben sich einige gemeldet. Nach Ablauf der Frist Ende Februar wird der Gemeinderat einen Experten beiziehen, um die Rechtmässigkeit abzuklären. Laut Bericht könnte es ein Ahnenforscher oder eine Fachperson eines Zivilstandsamtes sein.

PS: Die Auffindbarkeit gesetzlich berechtigter Erben war immer ein mächtiger Antrieb für Familienforschung.