web theo3Das Bürgerforschungsprojekt Basel-Spitalfriedhof entstand 2012 aus dem Forschungsprojekt Theo der Pfeifenraucher (vgl. den Vortrag bei der ZGF 2012), in welchem ein grosses Team freiwilliger Mitarbeitender historische Quellen zur Identifikation des noch namenslosen Pfeifenrauchers transkribierten. Seit 2008 transkribierte das Theo-Team zusätzlich Krankenakten und Spitaldaten des Bürgerspitals Basel.

Das Bürgerforschungsprojekt ist als Citizen Science Projekt konzipiert. Es unterstützt die laufenden archäologisch-anthropologischen und historischen Forschungen an den Skelettfunden des Spitalfriedhofs aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, indem es die zugehörigen historischen Datenquellen digital erschliesst und der Forschung zugänglich macht.  

Das Bürgerforschungsprojekt strebt aktuell die vollständige Erfassung der Volkszählungen Basels an. Als erstes Ergebnis können die bisher unpublizierten Daten der Volkszählung 1850 und eine Anleitung zu den Daten heruntergeladen werden.

Die Erbschaftsinventare 1840-1868 vermitteln einen direkten Einblick in die finanzielle Situation der u.a. im Spital verstorbenen Personen. 

fasnachtFamilienforschung geschieht nicht nur im Archiv, sondern beim Fragen stellen und zusammen sitzen.

An der Luzerner Fasnacht 2017 getroffen: Amalia und Konstantia, zwei Forscherinnen auf der Suche nach unbekannten Verwandten und familiären Verknüpfungen.

Die Redaktion leitet Hinweise gerne weiter.

Logo CRHFEine erfreuliche Nachricht, nachdem das Centre Départemental d'Histoires des Familles CDHF 2015 schliessen musste:

Es ist unter der Bezeichnung Centre de Recherches sur l'Histoire des Familles (CRHF) wieder aktiv und (wenn auch mit eingeschränkten Öffnungszeiten) vor Ort zugänglich. Weitere Informationen entnehmen Sie Ihrer Website. Diese bietet auch den gewohnten Zugriff auf genealgische Daten aus dem Elsass - ein seit Jahrhunderten wichtiges Ziel für Auswanderer aus der Zentralschweiz.

 

Am 18.7.2015 hat das Centre Départemental d'Histoires des Familles CDHF seine Tore geschlossen. Das Département Haut Rhin in Colmar stellt die Finanzierung in 2015 drastisch und in 2016 total ein.

Le CDHF cesse son activité

Après près de 25 années de bons et loyaux services en faveur de la généalogie et de l'histoire locale, le CDHF fermera ses portes le samedi 18 juillet 2015 au soir.

En effet, suite à l'annonce faite par le Président du Conseil Départemental, M. Eric STRAUMANN, lors de sa visite sur place le lundi 6 juillet, d'une baisse drastique de la subvention pour 2015 et de la suppression totale de celle-ci en 2016, nous ne sommes malheureusement plus en mesure de vous accueillir dans nos locaux et de répondre à vos demandes par courrier.

dubichDas Handbuch für Familienforscher von Denis Dubich ist in einer deutschen Version erschienen.

Das Buch kann bei der Schriftenverkaufsstelle der Schweizerischen Gesellschaft für Familienforschung SGFF/SSEG bestellt werden:
Preis Fr. 36.– + Porto und Verpackung.

«Dieses Buch ist ein äusserst nützliches, kompetent und gut geschriebenes Hilfsmittel für Genealogen und weitere Archivbenutzer, das ich nur empfehlen kann. Ich bin begeistert davon, was in diesem kompakten Buch alles drin steckt.»
Jürg Schmutz, Staatsarchivar, Luzern

 

FeuerwerkDas Portrait Archiv hat die magische Zahl von 100'000 Portraits erreicht - und das noch vor dem dritten Geburtstag.

 

Herzliche Gratulation!

 

Lesen Sie mehr zum Projekt im Mitteilungsblatt Nr. 40 vom Sept. 2014

 

lnb 3Der dritte Band des «Luzerner Namenbuches» enthält die vollständige Sammlung der Orts- und Flurnamen des historischen Habsburgeramtes. Er umfasst den östlichen Teil des Amtes Luzern mit den zehn Gemeinden Adligenswil, Buchrain, Dierikon, Ebikon, Gisikon, Honau, Meggen, Meierskappel, Root und Udligenswil. In den Jahren 1997/98 wurden bei älteren orts- und namenkundigen Einheimischen alle noch erfahrbaren Hof- und Flurnamen gesammelt und in ihrer Mundartlautung festgehalten. In Archiven wurden dazu die historisch überlieferten Namen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert zusammengetragen. Die abgeschlossene Sammlung enthält ca. 3'400 Namen mit ca. 16'000 historischen Belegformen.

Das Namenbuch des historischen Habsburgeramtes ist der dritte Band der Reihe «Luzerner Namenbuch». Der erste Band mit den Orts- und Flurnamen des Amtes Entlebuch ist im Jahre 1996 in zwei Teilbänden erschienen. Im Jahre 2009 wurde der zweite Band mit den Namen des luzernischen Rigigebiets publiziert. Die Reihe wird mit dem Namenbuch der westlichen Gemeinden des Amtes Luzern (Pilatusgebiet) fortgeführt. Längerfristig geplant ist auch die namenkundliche Bearbeitung der luzernischen Ämter Hochdorf, Sursee und Willisau.

seelisbergSo titelt die Zentralschweiz am Sonntag, 19. Januar 2014. Der Seelisberger Geistliche Karl Gisler (1776-1842) hinterliess bei seinem Tod ein Testament, in dem er der damaligen Waisenverwaltung Seelisberg 1000 Luzerner Gulden hinterliess. Sie sollten ausschliesslich für in Armut geratene Nachkommen seines Bruders Martin verwendet werden. Die nie beanspruchte Summe ist inzwischen auf 70000 Franken angewachsen. Vor einem Jahr suchte der Gemeinderat Seelisberg rechtmässige Erben. Inzwischen haben sich einige gemeldet. Nach Ablauf der Frist Ende Februar wird der Gemeinderat einen Experten beiziehen, um die Rechtmässigkeit abzuklären. Laut Bericht könnte es ein Ahnenforscher oder eine Fachperson eines Zivilstandsamtes sein.

PS: Die Auffindbarkeit gesetzlich berechtigter Erben war immer ein mächtiger Antrieb für Familienforschung.